WAS KANN DER MEIERSACKER BIETEN?
Der Standort ist grandios: Auf dem Meiersacker wohnt man zwischen Waldrand und Stedtli mit einer Aussicht aufs ganze Tal. Doch das kommt nicht allein den Bewohnern zugute: Im Erdgeschoss und auf dem Dach gibt es Raum für die ganze Talschaft. Der Betonskelettbau aus den 50er Jahren lässt vielfältige Wohnformen -und Grössen zu: Denkbar sind Alterswohnen, betreutes Wohnen, Selbstausbau…
EIN HAUS IN GUTEM ZUSTAND
Abreissen und Neubauen von Gebäuden in gutem Zustand ist passé. Besonders, wenn an der Stelle Ersatzbauten vorgesehen sind, welche genauso im Bestand hätten untergebracht werden können.
Das Haus ist keine Altlast. durch einen umbau kann die Geschichte des Gemeinschaftswerks weitergeschrieben werden.
Das Spitalgebäude ist im kollektiven Gedächtnis der Laufentaler*innen verankert. Als gemeinschaftlicher Effort bei der Einweihung gefeiert, war es über Jahrzehnte ein wichtiger öffentlicher Bau. Diese Geschichte will die Genossenschaft Meiersacker weiterschreiben: Das Haus soll in Form von Wohnraum und als Ort der Begegnung der Bevölkerung erhalten bleiben.
Ökologisch sind Ersatzneubauten unter den bestehenden Bedingungen bedenklich. Häuser dieser Art umzunutzen ist möglich: Projekte wie das ehemalige Felix-Platter-Spital, das Weinlager in Basel und viele weitere zeigen, dass Umnutzungen bautechnisch und ökonomisch tragbar sind.